Für theoretisch Interessierte im Folgenden die Weltbilder, die ich der Reinkarnations-Therapie zugrunde lege.
Karmisches Weltbild (Kausalität)
von Ursache und Wirkung, auch gerne als "Hamsterrad" bezeichnet (scheinbar kein entrinnen);
Es steht für Linearität und polare Entwicklung. Alles besteht aus Gegensätzlichkeiten, Mann und Frau, Macht und Ohnmacht, Leben und Sterben...
Man kann sich das auch so vorstellen, dass das Leben wie auf einer Sinuskurve immer auf und ab geht, mal ist man König, mal ist man Bettler, bis alle Möglichkeiten dieser Welt auskostet sind. Alles Unerklärliche wird dem Schicksal oder Zufall in die Schuhe geschoben.
Das karmische Weltbild - im Sinne von Schuld, Sühne und Wiedergutmachung - lässt in der Reinkarnations-Therapie vermuten, dass die Ursachen für aktuelle Probleme in einem früheren Leben zu finden sind.
Es gibt zwar eine Reihe von Ursachen, die aber ihrerseits wieder auf früherer Ursachen zurückzuführen sind.
Aber, was ist dann die Ursachen der Ursachen? Die Ur-Ursache wird Urtrauma genannt, und steht für den Moment des Übergangs von der Einheit in die Polarität.
Licht ins Dunkel zu bringen, und den Schattenanteil zu heben und durch Bewußtsein und Liebe zu verwandeln, darum geht es letztendlich.
Wesentlich anspruchsvoller im Verstehen ist dagegen das senkrechte Weltbild:
|